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Wie lange kannst Du noch turnen? |
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Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 13:22 Uhr |
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Ich sage mir immer, ich möchte so lange turnen, so lange ich die Motivation für das Training aufbringe – das wäre mein Ziel. Vermutlich wird aber der Körper schon früher nicht mehr mitmachen. Das kann bereits um die 30 herum sein. Gelenke und Muskeln haben dann schon einige Strapazen hinter sich. Zum Teil merke ich das jetzt schon. Die Entzündungen kommen schneller und dauern länger. Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, den Körper fit zu halten. Aber ich habe noch viel vor und werde mich solange möglich nicht von meinem Körper davon abhalten lassen, meine Ziele zu erreichen... |
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Hast Du Pläne für nach der Karriere? |
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Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 12:23 Uhr |
Eine Möglichkeit wäre die Trainerausbildung. Das würde mich sicherlich sehr interessieren. Andererseits weiss ich nicht, wie es sein wird, wenn man nach 25 Jahren als Aktiver weitere 30 Jahre als Trainer in der Halle bleibt. Ich bin deshalb bezüglich meiner Zukunft noch offen... Erst einmal steht jetzt der eigene sportliche Werdegang noch im Zentrum! |
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Gehören Schmerzen und Verletzungen zum Alltag? |
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Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 12:22 Uhr |
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Ja, das kann man so sagen. Ein schmerzfreies Training gibt es seit meinen Fussoperationen nicht mehr. Man hat immer irgendetwas, das stört oder Schmerzen bereitet. Entzündete Schulter, entzündetes Handgelenk, schmerzender Fuss... das gehört als Spitzensportler und speziell als Turner mit dazu! Man gewöhnt sich sozusagen daran. Oder anders gesagt, man hat sich daran zu gewöhnen! Wer eine Medaille gewinnen will, muss immer zuerst auch sich selbst und damit den Schmerz besiegen. Ich habe ganz gut damit umzugehen gelernt und kann den Schmerz in entscheidenden Situationen ausschalten... |
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Wer sind Deine Vorbilder? |
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Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 12:22 Uhr |
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Auf eine Art habe ich kein Vorbild. Aber ich bewundere Donghua Li. Was er unter den schwierigen Umständen erreicht hat und wie er für das Olympiagold gekämpft hat, ist wahrlich bewundernswert. |
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Wie muss man sich das Leben in Magglingen vorstellen? |
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Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 12:21 Uhr |
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Alle 13 männlichen Kunstturn-Nationalmannschaftsmitglieder teilen sich eine Art WG. Wir leben im Schachenmannhaus, das – wie es der Name schon sagt – von der Schachenmann-Stiftung getragen wird und haben dort immerzu zu Dritt eine Dusche und ein WC. Ich teile dies mit Claude-Alain Porchet und Mark Ramseier. Küche, Aufenthaltsraum und Waschmaschine gibt es je einmal. Im gleichen Haus wohnen noch einige Judokas, Schwimmer und Trainer verschiedener Sportarten. Zudem haben die Ausbildungschefs des STV ihre Büros im oberen Stock. Das Schachenmannhaus ist in Gehdistanz zum Magglinger Sportzentrum BASPO, wo wir mittags jeweils essen sowie zur Jubiläumshalle, wo trainiert wird und zum FUNI, einer Standseilbahn, die runter nach Biel führt. Die Abwechslung mit dem Gang nach Biel ist notwendig, denn in Magglingen selbst gibt es fast nichts; nur einen kleinen Laden. Ansonsten ist es rund um das Nationale Trainingszentrum sehr ruhig. Magglingen wird gekennzeichnet von vielen Wiesen, Bäumen und insbesondere Sportlern... |
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